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Smalltalk - Wie "die Deutschen" wirklich sind      ( erstellt am: 24.01.2017 13:34 )
Letzte Änderung: 24.01.2017 13:34 - Rolf Kohl
Hallo Forum,

leider werden dies nur wenig Leute lesen, ich habe auch sonst keine Möglichkeit folgendes an die Öffentlichkeit zu bringen.

Zur Zeit habe ich eine schwere Grippe mit hohem Fieber. Bin im Prinzip nicht in der Lage das Haus zu verlassen und total wackelig auf den Beinen, schlafe bereits seit Tagen durch.

Wohne in einem kleinen Dorf im Taunus in einer abgelegenen Strasse, wahrscheinlich die steilste Strasse in ganz Hessen, hier fahren am Tag höchstens 3 Autos durch. Rundrum nur alte Leute oder Leute auf Arbeit. Der Verkehr ist Tagsüber im Ort auch sehr gering. Um die Mittagszeit sind vestärkt Mütter unterwegs Kinder vom Bus holen oder so.

Habe keine Angehörigen, Taxi ist inakzeptabel teuer, so bleibt wenn die Lebensmittel zur Neige gehen nur das eigene Auto.

Leider war wegen der Kälte die Batterie dahin, so schob ich die Kiste aus dem Hof und ein Start die Strasse hinunter schlug fehl weil die Grundspannung der Batterie für den neumodigen Elektronikscheissdreck zu niedrig war.

So hing ich in einer V-Förmigen Strasse, Quasi in einem Loch fest,das Auto stand nun mitten auf der Strasse.

Zunächste schleppte ich einige Eimer heisses Wasser aus dem Haus heran um eventuell durch Aufwärmen des Motorraums die Leistung der Batterie etwas anzuheben, was aber scheitere. Die 90ig Jährige Nachbarin schaute aufmerksam zu.

Ich entschloss mich auf der Ortsdurchfahrt auf eventuelle Fahrzeuge zu warten und jemanden um Starthilfe zu bitten. Nach einer halben Stunde etwa fuhr eine schwere hunderttausend Euro Kiste heran, ich winkte, eine "Dame" liess die getöne Scheibe herunter und ich erklärte ihr meine Situation. Ob Sie mir Starthilfe geben könne.

Nein das geht nicht weil sie ihre Tocher abholen müsse. Ich konnte gerade noch sagen dass die Tochter selbstverständlich das wichtigste der Welt sei und ich ja auch noch übermorgen jemanden um Hilfe bitten könne, denn bis dahin bin ich weder verhungert noch verdurstet, auf der Strasse liegt reichlich Schnee zum trinken, als die "Dame" bereits das sowiso nur halb offene Fenster bereits wieder schloss und in ihrem Gutmenschenschlitten dahinglitt.

Leck mich am Arsch du Wixer, verreckt doch einfach !

Nachdem sonst niemand anzutreffen war baute ich die Batterie aus, schleppte sie mit meiner Schwächegrippe nach Hause und lud sie dort auf.


Ich bin der letzte der andere Leute mit seiner Scheisse penentriert, ich bin gewohnt alles selber zu machen, es gibt allerdings Situationen in denen nichts mehr anders geht und man die Gesundheit aufs Spiel setzt, wo ich denke sollte man andere um Hilfe bitten dürfen.

Das war nicht das einzige Mal. Ich hatte erst kürzlich durch eine Fehlbestellung einen falschen Artikel erhalten. Die Neubestellung hätte einen Haufen Geld und Zeit gekostet, ein "Freund" wäre in der Lage gewesen mir mit 5 Minuten seiner Zeit den falschen Artikel zu richten. Eine freundliche Anfrage wurde einfach mit -nein mach ich nicht- beachtwortet. (der Freund in der Not !, so weit sind wir schon)

Ich möchte mit einer Frage schliessen

Wiso shutteln die Deutschen jeden Tag tausende von nichtverhungernden Afrikanern im herbei während ein in Not geratener Mitbürger derart angespuckt wird ? Mir bezahlt keiner das Taxi in einer Notlage.


Um den Informationsgehalt dieses Schrifttums wahrheitsgemäss zu vervollständigen: Die angesprochene "Dame" sprach meiner Meinung nach einen Ostblockdialekt, möglicherweise Polnisch oder Russisch.



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Letzte Änderung: 24.01.2017 17:18 - Helmut Haider
Hi Rolf,
erst einmal wünsche ich Dir natürlich gute Besserung.
Ja, so sind sie leider, die Menschen.
Solltest Du im ADAC sein, einfach den ADAC anrufen, die kommen dann kostenlos. Ich selbst hatte sogar einmal einen Fall in der Schweiz, da hat mir der ADAC sogar eine neue Batterie besorgt und eingebaut, ich musste nur die Batterie bezahlen. Wenn Du eine ältere oder anfällige Mühle hast, rentiert sich der Mitgliedsbeitrag allemal.
Viele Grüße
Helmut
Letzte Änderung: 24.01.2017 19:14 - Sepp Fleißner
Hallo Rolf Ich wünsche dir auch gute Besserung und alles Gute.
Was mir passiert ist liegt genau andersrum.
Ich wohne in Kärnten im Oberen Drautal, wenn es dir was sagt genau zwischen Spittal und Lienz in Osttirol. Es war schon ca. vor 8 Jahren im Winter. Es schneite gerade und auf der Straße lag ca. 20cm Schnee. Ich schaufelte gerade meinen Platz frei als ein VW Bus mit Wienerkennzeichen stecken blieb und es ging nix mehr. Ein älterer Herr stieg aus nahm die Schneeketten in die Hand und ich sah gleich auf sein Getue das er keine Ahnung hatte wie die zum Montieren sind, also bot ich mich an und er gab sie mir ohne was zusagen in die Hand und stieg wieder ins Auto zu seiner Frau die pickfein im warmen Auto saß. Ich brauchte auch etwas länger weil ja der Schnee schon etwas hoch war und als ich fertig war ging ich vor und sagte das ich fertig wäre dann machte er ohne was zusagen die Scheibe wieder zu und fuhr davon. Ich stand da, total nass und mit dreckigen Händen.
Seit damals bin ich mit der Hilfsbereitschaft nicht mehr so spontan.
Nächstenhilfe ist notwendig aber ohne Anerkennung nix Wert.
Letzte Änderung: 09.02.2017 10:24 - Rolf Kohl
Tja Sepp, das ist genau der Effekt wenn man "unbedingt den Gutmenschen spielen will". Ein Beispiel auch von mir: Auf einem Weihnachtsmarkt hatte ein Freund einen Stand und es kam ein Alter (wahrscheinlich Rumäne oder Ziguener, die trieben ihr Unwesen auf diesem Markt den ganzen Tag) vorbei der ein auffällige Geschwulst an seinem Arm hatte. Dieses zeigte er jedem und bekam von jedem Händler etwas geschenkt. Bei mir war er falsch am Platz da ich die aufdringliche und offensichtlich vorgetäuschte Bedürftigkeitstour sofort erkannte. mein Freund gab dem Mann eine Hand voll Kleingeld und als er sich nur kurz herumdrehte stahl der Mann eine Geldbörse vom Stand des Freundes. Ich hatte das zufällig beobachtet und holte sofort die Polizei. Der Zigeuner wurde dann eingefangen.


Ich wollte mich noch für die Wünsche bedanken.
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